Projektgruppe: Sprachbildungs und -fördermaßnahmen begleiten
Das Projekt SMILE – Sprachfördermaßnahmen in Gelsenkirchen untersucht bestehende Sprachbildungsmaßnahmen entlang der Bildungskette, etwa in Kitas, Grundschulen sowie außerschulischen kulturellen, sport- und bewegungspädagogischen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen Interaktionsbeobachtungen, durch die sprachbildende Praktiken und die Qualität pädagogischer Interaktionen analysiert werden.
Ausgangspunkt ist der Hintergrund, dass Kinder Sprache wesentlich in kommunikativen Interaktionen erwerben (Bruner, 1983; Thomasello, 2003). Sprachliche Bildung und kommunikative Teilhabe gelten dabei als wichtige Voraussetzungen für Bildungs- und Entwicklungschancen (Theisel et al., 2021), insbesondere für Kinder mit Sprachförder- oder Sprachtherapiebedarf (Reber & Schönauer-Schneider, 2022).
Im Rahmen des Projekts können Abschlussarbeiten mit eigenen Schwerpunktsetzungen entstehen. Mögliche Themen liegen unter anderem in den Bereichen Sprachförderstrategien, Interaktionsqualität, sprachbildende Kommunikation oder Vergleiche verschiedener pädagogischer Settings. Eine aktive Mitwirkung an Erhebungen im Projekt ist möglich.




