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Fakultät Rehabilitationswissenschaften

BiSS-EOS-Projekt

Förderung der Bildungssprache Deutsch in der Primarstufe: Evaluation, Optimierung und Standardisierung von Tools im BiSS-Projekt, Verbundprojekt mit der Universität Potsdam (Prof. Dr. Vock, Dr. Gronostaj) und Universität Wuppertal (Prof. Dr. Grosche), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

© Bundesministerium für Bildung und Forschung​/​bmbf.de

Dr. Anja Starke (Ansprechpartnerin)

Nadine Elstrodt, M.Sc.

Johanna Höfener, B.A.

Tim Möller, B.A.

Kinder mit schwach ausgeprägten (bildungs-)sprachlichen Kompetenzen sind in der Schule benachteiligt. Vor allem im Fachunterricht werden bildungssprachliche Fähigkeiten vorausgesetzt und häufig nicht explizit gefördert. Um die Benachteiligung dieser Schülergruppe im schulischen Lernen abzubauen, wurde in Deutschland die Initiative „Bildung durch Sprach und Schrift“ (BiSS), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK), gegründet. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bildungsinstitutionen im Elementar-, Primar- und Sekundarstufenbereich wissenschaftlich fundierte, gut umsetzbare Maßnahmen für eine durchgängige Sprachförderung zu entwickeln und zu evaluieren.

Im Evaluationsprojekt BISS-EOS werden in Kooperation mit der Universität Potsdam und der Bergischen Universität Wuppertal die Implementationsqualität der Sprachfördermaßnahmen (sog. Tools) in den Bereichen Diagnostik, Förderung und Professionalisierung untersucht. Ausgangspunkt sind die Projekte von insgesamt fünf Verbünden mit 23 Schulen, welche seit dem Schuljahr 2013/14 Konzepte und Unterrichtsmaterialien zur Sprachförderung im Mathematik- und Sachunterricht entwickeln und erproben. Ziel ist es, die Tools zur Förderung sprachlicher Kompetenzen zu optimieren und stärker zu standardisieren, sodass sie anderen Schulen zur Umsetzung im Unterrichtsalltag zur Verfügung gestellt werden können.

Da der Entwicklungs- und Standardisierungsgrad der Tools derzeit noch zu heterogen ist, um eine summative Wirksamkeitsevaluation durchzuführen, werden die Tools zunächst konzeptevaluiert und anschließend mithilfe von qualitativen und quantitativen Methoden auf ihre Umsetzbarkeit und Umsetzungstreue untersucht.

Sprachförderung, Primarbereich, Bildungssprache, Evaluation